Kulturkiste Überlingen

 
KulturKiste Überlingen e. V.

Kultur in Überlingen - wir sind dabei !

Gemeinnütziger Verein zur Förderung kultureller Vielfalt in Überlingen

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Donnerstag, 28. Januar 2016  

KulturKiste Überlingen e. V. präsentiert:  

zur Geschichte Überlingens im Nationalsozialismus

 

„Wie Dachau an den See kam…“

 

Dokumentarfilm über den „Goldbacher Stollen“ bzw. das Konzentrationslager Überlingen-Aufkirch

mit Interviews von Überlinger Zeitzeugen

Der Filmemacher Jürgen Weber, welcher 1995 den Film gedreht hat, wird an diesem Abend anwesend sein, und im Anschluss an den 45minütigen Film über die Entstehung dieses einzigartigen Filmdokumentes vor nunmehr zwanzig Jahren berichten.

Der „Goldbacher Stollen“ in Überlingen ist das bis heute das (be-) sichtbare Mahnmal der Stadt Überlingen an den Nationalsozialismus.

 

Binnen eines Jahres wurde ein knapp vier Kilometer langes Tunnelsystem konzipiert und errichtet, um unterirdisch die Rüstungsproduktion fortzusetzen. Der Abraum wurde in den nahen Bodensee entsorgt. Darauf entstanden ist der Campingplatz.

 

Die Arbeit verrichteten Häftlinge, welche aus dem Konzentrationslager Dachau nach Überlingen überstellt wurden. Ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem ließ Fluchtversuche aussichtslos erscheinen. Nur zwei Personen gelang es, sich versteckt in einer Lore ins Freie fahren zu lassen – und zu fliehen.

 

(zur weiteren Information

vgl. auch: www.stollen-ueberlingen.de )

 

 

Wassili Sklarenko und Adam Puntschart (rechts) nach ihrer gelungenen Flucht in Schaffhausen am 30. März 1945.

 

(vgl.: www.stollen-ueberlingen.de)

 

Jürgen Weber, geboren 1965 in Konstanz, mit heutigem Erstwohnsitz in Allensbach, sammelte seine ersten journalistischen Erfahrungen in der Redaktion des Konstanzer Stadtmagazins „Nebelhorn“, später arbeitete er als Autor zahlreicher Dokumentarfilm- und TV-Formate sowie für Auftragsproduktionen, wie zum Beispiel für die Bundeszentrale für politische Bildung. Seit 2004 darf man ihn getrost als reisenden Autor bezeichnen, der mit seinem Laptop häufig Italien, Südfrankreich und Spanien, aber vor allem die Vorarlberger Berge und das Tessin bereist, um dort Texte und Bücher sowie Drehbücher für Unterrichtsfilme zu verfassen.

(vgl.: www.juergenweber.eu)

 

=> Vorprogramm: „Unter Deutschlands Erde“ (BRD 1983) (60 min.)

 

Als Vorprogramm zeigen wir den beeindruckenden aber bisher in Überlingen wenig bekannten Dokumentarfilm, der neben Interviews mit dem damaligen Häftling Adam Puntschart Pläne und Ausbau des Stollens zum Überleben eines Atomkrieges in den 1980er Jahren zeigt. (Medienwerkstatt Freiburg e. V. )

Beginn: 19.00 Uhr.  

 

 

 

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Wann:   Donnerstag, 28. Januar  2016 – 20.00 Uhr

 

Wo:       Kulturbahnhof Nussdorf / Die Rampe

             Nussdorfer Str. 100

 

Eintritt Frei / Spende erwünscht

 

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

 

Gefördert durch: 

 

Donnerstag, 25. Februar 2016, 20.00 Uhr

 

 

Cordula Hermenau

-

Ralf Vosseler

 

 

Musik – Poesie –Leidenschaft

 

Das Duo Cordula Hermenau und Ralf Vosseler, der Mann an den magischen Tasten! Zusammen sind sie mehr als die Summe ihrer Teile, die Frau „mit der vielen Stimme" wird virtuos umschmeichelt vom Multi-Instrument mit den schwarz-weißen Tasten.

Schönheit und Freude sind Dauergäste bei den beiden Musikern aus Tübingen, die Tiefe ihrer selbstkomponierten Songs berührt die Seele, und Tod und Teufel fürchten sie nicht!

 

Wann:   Donnerstag, 25. Februar 2016, 20.00 Uhr  

Wo:       Kulturbahnhof Nussdorf / Die Rampe

Nussdorferstr. 100                        

Eintritt frei – Spende erwünscht.

 

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

 

 

Mittwoch, 23. März 2016:

Lässiger Folk – kritischer Pop – mit „Polaroid-Charme“

„Nick & June“

Singer / Songwriter-Duo

aus Nürnberg

Dominik Wolf hat sich als Solokünstler längst in der Fränkischen Metropole einen Namen gemacht. Neben seiner atemberaubenden Stimme versetzt er mit einer Vielzahl von Instrumenten wie z. B. Gitarre, Mandoline, Banjo, Ukulele, Bassdrum, Tamburin das Publikum regelmäßig in Begeisterung.

Zusammen mit der feinsinnig-virtuosen Stimme von June (Julia Kalass), welche neben Banjo, Keyboard Glockenspiel, Melodica auch Mundharmonika beherrscht, entsteht nun eine einzigartige Symbiose ausgefeilter Klangwelten.

Wann: Mittwoch, 23. März 2016, 20.00 Uhr

Wo: Kulturbahnhof Nussdorf – „Die Rampe“

Nussdorferstr. 100

Eintritt frei – Spende erwünscht.

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

 

Donnerstag, 14. April 2016:

Folk von Rock bis Jazz …

„O L D S E E D“

Singer / Songwriter

aus Canada

Hinter dem Namen ‚Oldseed’ verbirgt sich der aus dem kanadischen Winnipeg stammende Musiker Craig Bjerring. Die Songs von Oldseed sind melancholisch, philosophisch und leidenschaftlich. Sie handeln von Amerika und von der Liebe, vom Suchen, Finden und vom Verlieren.

Verglichen wurde ‚Oldseed’ mit den Songwritern Neil Young, Bruce Springsteen oder Steve Earl. Die folkigen Melodien mögen den einen oder anderen auch an Nick Drake, James Taylor, Will Oldham oder Elliott Smith erinnern. Von Rock bis Jazz muss man bei Craig Bjerring mit allem rechnen.

‚Oldseed’ hat seit 2004 bereits sieben Schallplatten herausgebracht.

Wann: Donnerstag, 14. April 2016, 20.00 Uhr

Wo: Kulturbahnhof Nussdorf – „Die Rampe“

Nussdorferstr. 100

Eintritt frei – Spende erwünscht.

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

 

Sonntag, 08. Mai 2016:

KulturKiste Überlingen e. V. präsentiert:

anlässlich des 71. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges:

Vier Filme zum Thema

„Nationalsozialismus

- in Überlingen und Baden-Württemberg“ -

Anlässlich des 71. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs bringt sich die KulturKiste Überlingen e. V. mit folgenden Beiträgen in das Programm ein:

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„Unter Deutschlands Erde” (BRD 1983)

- Erster von zwei Dokumentarfilmen über den „Goldbacher Stollen“ -

Wir zeigen diesen ersten beeindruckenden, aber bislang wenig bekannten Dokumentarfilm über das Konzentrationslager Überlingen-Aufkirch, bzw über den „Goldbacher Stollen“, der neben ausführlichen Interviews mit dem damaligen Häftling Anton Puntschart den Ausbau des Stollens zum Überleben eines Atomkrieges in den 1980er Jahren zeigt.

(Filmwerkstatt Freiburg e. V.) (ca. 60 min.)

Zwei Vorstellungen:

Beginn: 10.00 Uhr + 17.00 Uhr

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„Wie Dachau an den See kam …“ (D 1995)

Zweiter Dokumentarfilm über den Goldbacher Stollen“ bzw. das Konzentrationslager

Überlingen-Aufkirch mit Interviews von Überlinger Zeitzeugen. (ca. 45 min)

=>> Jürgen Weber, der diesen Film vor zwanzig Jahren gedreht hat, wird voraussichtlich gegen 12.00 Uhr von dem einzigartigen Projekt und den Dreharbeiten berichten. (vgl.: www.juergenweber.eu)

Zwei Vorstellungen:

Beginn: 11.00 Uhr + 18.00 Uhr

zur weiteren Information, vgl. auch:

www.stollen-ueberlingen.de

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Voraussichtlich:
“Viehjud Levi”
Regie Didi Danquart (D/CH/A 1999)

Deutschland, 1935. Wie jedes Jahr kommt der jüdische Viehhändler Levi in ein abgelegenes Tal im Schwarzwald, um mit den Bauern Geschäfte zu machen. Dieses Jahr hat er sich außerdem vorgenommen, um die Hand der Bauerntochter Lisbeth anzuhalten. Aber schon bei seiner Ankunft erkennt Levi, dass sich im Dorf einiges verändert hat.

Die Menschen begegnen ihm reservierter, in der Kneipe steht ein Hakenkreuzfähnchen auf dem Stammtisch und aus Berlin wurde der staatstreue Ingenieur Kohler ins Tal geschickt, um den Eisenbahntunnel wieder in Stand zu setzen. (95 min)

Zwei Vorstellungen:

Beginn: 14.00 Uhr + 19.00 Uhr

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„Grafeneck 1940 –
Eine Mordfabrik auf 
der
Schwäbischen Alb” (D 2009)

Schloss Grafeneck auf der Schwäbischen Alb. Hier starben zwischen Januar und Dezember 1940 etwa 11.000 Menschen durch Kohlenmonoxidgas.

Grafeneck war damit der erste Ort im nationalsozialistischen Deutschland, an dem Menschen systematisch und „industriell" ermordet wurden.

Die Opfer, meist körperlich oder psychischbeeinträchtigt, stammten aus Krankenanstalten und Heimen im heutigen Baden-Württemberg, in Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die Morde waren Teil der von den Nationalsozialisten so genannten „Aktion T4" oder „Euthanasie-Aktion". (ca. 30 min)

Zwei Vorstellungen:

Beginn: 13.00 Uhr + 16.00 Uhr

(zur weiten Information, vgl. auch:

www.planetschule.de

 

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Wann: Sonntag, 08. Mai 2016

Wo: Kulturbahnhof Nussdorf / Die Rampe

Nussdorfer Str. 100

Eintritt Frei / Spende erwünscht

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

Gefördert durch:


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Eine schöne Frühlingszeit wünscht allerseits das Team der 

 

KulturKiste Überlingen e. V.

Kultur in Überlingen – Wir sind dabei !

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

 

 

Donnerstag, 09. Juni 2016

KulturKiste Überlingen e. V. präsentiert:

Gitarre – Harfe – Texte - Gesang – Tiefgang …

Claudia Pohel

- Musikerin - Malerin – Autorin -

Die seit elf Jahren in Überlingen lebende Liedermacherin, Autorin und Malerin

Claudia Pohel tourt seit über 20 Jahren durch Land, Ländle und das angrenzende

Ausland. Bereits für ihre erste CD erhielt sie den Nachwuchspreis des Bayerischen

Rundfunks. Sich selbst begleitend auf Gitarre und Harfe, bewegt sich ihr Chanson

und Kabarett-Szenario auf heiterer Ebene, mit vielfarbiger Stimme, tiefgründig, humorvoll und kurzweilig.

Wann: Donnerstag, 09. Juni 2016, 20.00 Uhr

Wo: Kulturbahnhof Nussdorf / Die Rampe

Nussdorferstr. 100

Eintritt frei – Spende erwünscht.

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

 

Freitag, 22. Juli bis Sonntag, 24. Juli 2016

„Promenadenfest 2016“

- Wir sind dabei !

Die KulturKiste Überlingen e. V. nimmt auch in diesem Jahr wieder am Promenadenfest teil.

Unser Informationsstand befindet sich wie immer zwischen „La Vita“ und dem Mantelhafen.

     

Wie in den vergangenen Jahren bringen wir uns auch in diesem Jahr mit der „Zäpfle-Bräss-Band„ in das Kulturprogramm ein.

Nicht zuletzt zur Finanzierung unserer Veranstaltungen werden wir – wie bereits im vergangenen Jahr – die Reinigung der Toiletten übernehmen.

Wir betreuen voraussichtlich die Toiletten am Mantelhafen, am Badgarten und am Landungsplatz.

Daneben bringen wir uns voraussichtlich mit folgendem Beitrag in das Kulturprogramm des Promenadenfestes ein:

Samstag, 23. Juli 2016 KulturKiste Überlingen e. V. präsentiert: zum „Promenadenfest 2016“

„Zäpfle-Bräss-Band“

- Funk – Soul – Tanzbar –

Ein Blasmusikspektakel erfrischend „verrückter“ Musikbegeisterter. Mit Spielfreude aus dem Bauch heraus wird alles gemixt, was Spaß macht und swingt: Jazzstandards, Funk, Pop, Soul... Das klingt mal im Stil einer New Orleans-Brass-Band, grooved mit sattem Saxophonsatz oder fetzt aus allen Rohren in bester Guggemusig-Manier.

Ein Feuerwerk für Ohr und Auge zum Schnipsen, Klatschen und Mittanzen!

Wann: Samstag, 23. Juli 2016; ab 19.00 Uhr

Wo: Promenade Überlingen vor ‚La Vita’ / Alte Seeschule

Eintritt frei – Spende erwünscht

www.kulturkiste-ueberlingen.eu 

 

Sonntag, 04. September 2016:

17. Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2016

KulturKiste Überlingen e. V. präsentiert:

anlässlich des „17. Europäischen Tages der Jüdischen Kultur“:

Brücken zu

Jüdischen Lebenswelten

- Jüdische Sprachen -

Wie bereits in den vergangenen fünf Jahren, wird sich die KulturKiste Überlingen e. V. auch anlässlich des „17. Europäischen Tages der Jüdischen Kultur“ mit eigenen Beiträgen in das Programm einbringen.

Der „Europäische Tag der jüdischen Kultur“ findet jährlich an einem Sonntag im September statt. Diese Veranstaltung will dazu beitragen, die Geschichte und Kultur des europäischen Judentums stärker in die Öffentlichkeit zu tragen. Aus diesem Anlass öffnen in vielen Ländern Europas und somit auch in verschiedenen Teilen Deutschlands Synagogen, Friedhöfe, Gedenkstätten und Museen an einem Sonntag im September ihre Pforten.

Der Europäische Tag der jüdischen Kultur wird europaweit von der European Association for the Preservation and Promotion of Jewish Culture and Heritage (Europäische Vereinigung für die Bewahrung und Förderung von Kultur und Erbe des Judentums) koordiniert. Die Organisation wird von der B’nai B’rith Europe, European Council of Jewish Communities (Europäischer Rat der Jüdischen Gemeinden) und Red de Juderías de España – Caminos de Sefarad (Netzwerk jüdischer Städte in Spanien – Sephardische Migrationswege)

getragen. Weitere Informationen finden sich unter:

http://www.jewisheritage.org/jh/index.php

Der nächste Europäische Tag der jüdischen Kultur findet am Sonntag, den 4. September 2016 statt und steht unter dem Motto "Jüdische Sprachen".

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Das genaue Programm der KulturKiste Überlingen e. V. anlässlich des 17. Europäischen Tages der Jüdischen Kultur 2016 erstellen wir während der Sommerferien.

 

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Wann: Sonntag, 04. September 2016

Wo: Kulturbahnhof Nussdorf / Die Rampe

Nussdorfer Str. 100

Eintritt Frei – Spende erwünscht

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

Sonntag, 04. September 2016:

 

17. Europäischer Tag der Jüdischen Kultur:

 

KulturKiste Überlingen e. V. präsentiert:

 

Brücken zu Jüdischen Lebenswelten

 

- Jüdische Sprachen -

 

Anlässlich des „Europäischen Tages der Jüdischen Kultur“ bringt sich die KulturKiste Überlingen e. V. mit mehreren Beiträgen in das Programm ein:

Shalom Aleikhem – Eine Einführung in das Thema ‚Jüdische Sprachen’ von Marco Knüppel (Überlingen)

 

Der diesjährige „Europäische Tag der Jüdischen Kultur“ steht unter dem Motto „Jüdische Sprachen“. Marco Knüppel (Überlingen) gibt in einem Einleitungsvortrag einen knappen Überblick über die Geschichte der ‚ashkenasichen’ und der ‚sefardischen’ Juden bzw. ihrer Sprachen, des Jiddischen, bzw. des Judenspanischen von der Antike über das Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt dieser Ausführungen stehen die Ashkenazim bzw. das Jiddisch.

Beginn: 10.00 Uhr

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Jüdisches Leben im Mittelalter (Teil 1)

„Leben im rheinischen Paradies“

Ein Dokumentarfilm von Christian Monzinger / Vincent Froehly (D 2009)  

1000 n. Chr. verlagerte sich der Schwerpunkt der jüdischen Diaspora vom Nahen und Mittleren Osten nach Europa. Von Italien kommend siedelten die ersten jüdischen Familien entlang des Rheins und gründeten neue Zentren jüdischen Lebens - als Chasside Aschkenaze, die "Frommen Deutschlands“. Die jüdische Bevölkerung leistete Entscheidendes für die kulturelle Entwicklung der Städte: vor allem in den Städten Speyer, Worms, Straßburg und Mainz entstanden bedeutsame jüdischen Gemeinden. Mit ihrer Siedelung im Rheintal nahmen die neuen Siedler auch Gebräuche der neuen Heimat in ihre Kultur auf - vor allem übernahmen sie Wörter und Struktur des Mittelhochdeutschen in ihre Alltagssprache, das "Jiddisch“ entstand. (30 min)

Vorstellung:

Beginn: 11.00 Uhr

Das Wormser Machsor von 1272, eines der bekann-testen handschriftlichen hebräischen Gebetbücher.

Vgl.auch:www.worms.de/de/tourismus/sehenswertes/
juedisches_worms/juedisches_gemeindearchiv.php

 

--------------------------------------------------------------------------------------- Jüdisches Leben im Mittelalter (Teil 2)

„Verfolgung und Vertreibung“

Ein Dokumentarfilm von Christian Monzinger / Vincent Froehly (D 2009)

Mit dem ersten Kreuzzug 1095 findet die friedliche Duldung der Juden im Rheintal ein Ende. Überall hetzen Demagogen gegen die "Christusmörder" und beschuldigen die Juden der ungeheuerlichsten Verbrechen. Es kommt zu ersten Pogromen und Vertreibungen. In mehreren Wellen der Verfolgung spitzt sich die Lage der Juden in Europa immer weiter zu – und auch im Rheintal folgen auf Stigmatisierung und Ausgrenzung, Vertreibung und Vernichtung. Trauriger Höhepunkt der mittelalterlichen Judenverfolgung ist das Massaker vom Februar 1349 in Straßburg. Danach ist für die Juden im Rheinland nichts wie es war. Ein Film von Christian Monzinger / Vincent Froehly (30 min)

Vorstellung:

Beginn: 11.30 Uhr

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Reise nach Jiddisch-Land“           
(D 1999)
 
(Ein Film von Gernot Steinweg)

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Das Jiddisch ist in Deutschland entstanden und kehrt zaghaft dorthin zurück. Jiddische Kultur aber gibt es fast nur noch in den USA und in Israel. Dort musste das Jiddische allerdings lange um seine Selbstbehauptung kämpfen. Der Film von Gernot Steinweg zeigt die kulturelle Vielfalt des Jiddischen im heutigen Israel, geht auf Entstehung und Geschichte dieser Sprache ein und schildert die – seinerzeitigen - Neuanfänge im wiedervereinigten Deutschland um das Jahr 1998. (30 min)

(vgl. auch: http://onlinefilm.org/de_DE/film/19463 )

bzw. in der englischen Fassung: „Journey to Yiddishland“:

unter:         http://onlinefilm.org/de_DE/film/63783

Vorstellung:

Beginn: 12.15 Uhr

Gernot Steinweg

Zu G. Steinweg vgl. auch: http://onlinefilm.org/de_DE/community/21808

 

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“Viehjud Levi” Regie Didi Danquart (D/CH/A 1999)

Ein Spielfilm nach der Vorlage von Erwin Strittmatter

Deutschland, 1935. Wie jedes Jahr kommt der jüdische Viehhändler Levi in ein abgelegenes Tal im Schwarzwald, um mit den Bauern Geschäfte zu machen. Dieses Jahr hat er sich außerdem vorgenommen, um die Hand der Bauerntochter Lisbeth anzuhalten. Aber schon bei seiner Ankunft erkennt Levi, dass sich im Dorf einiges verändert hat.

Die Menschen begegnen ihm reservierter, in der Kneipe steht ein Hakenkreuzfähnchen auf dem Stammtisch und aus Berlin wurde der staatstreue Ingenieur Kohler ins Tal geschickt, um den Eisenbahntunnel wieder in Stand zu setzen. (95 min)

Vorstellung:

Beginn: 13.00 Uhr

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„Auf den Spuren von Elias Canetti – Zur Geschichte des Judenspanischen auf dem Balkan von der Vertreibung in Spanien ab 1492 bis heute.“

Vortrag von Marco Knüppel (Überlingen) über die Geschichte der Sefardischen Juden bzw. ihrer Sprache, des Judenspanischen, vom Mittelalter über die Vertreibung nach 1492 in die europäischen Provinzen des Osmanischen Reiches bis zur heutigen Situation.

Marco Knüppel hat an der Freien Universität Berlin u. a. „Judenspanisch“ studiert, und hat in diesem Rahmen Studien- und Forschungsreisen nach Toledo (Spanien) , in den Staat Israel sowie nach Bulgarien unternommen.

Die Ausführungen des Referenten werden mit Textbeispielen und mit judenspanischen Liedern aus unterschiedlichen Kultur- und Zeiträumen veranschaulicht. 

Beginn: 15.00 Uhr

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„Knowledge is the Beginning“ (D 2006)

Daniel Barenboim und das „West-Eastern Divan Orchestra“

Zusammen mit dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said setzt sich Daniel Barenboim durch gemeinsame Konzerte jüdischer und arabischer Musiker im Rahmen des von den beiden 1999 begründeten "West-Eastern Divan Orchestra" für eine Annäherung der verfeindeten Volksgruppen im Nahostkonflikt ein.  

Der preisgekrönte Dokumentarfilm begleitet das Orchester von seiner Gründung 1999 auf einer spannenden Reise von Weimar über Berlin, Sevilla, Tel Aviv bis Ramallah im Jahr 2005. (ca. 115 min.)

Vorstellung:

Beginn: 16.00 Uhr

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17. Europäischer Tag der Jüdischen Kultur:

 

„Unter Deutschlands Erde”  (BRD 1983)

- Erster von zwei Dokumentarfilmen über den „Goldbacher Stollen“ -

Wir zeigen diesen ersten beeindruckenden, aber bislang wenig bekannten Dokumentarfilm über das Konzentrationslager Überlingen-Aufkirch, bzw über den „Goldbacher Stollen“, der neben ausführlichen Interviews mit dem damaligen Häftling Adam Puntschart den Ausbau des Stollens zum Überleben eines Atomkrieges in den 1980er Jahren zeigt. (Filmwerkstatt Freiburg e. V.) (ca. 60 min.)

 

Vorstellung:

Beginn: 18.00 Uhr

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„Wie Dachau an den See kam …“ (D 1995)

Zweiter Dokumentarfilm über den „Goldbacher Stollen“ bzw. das Konzentrationslager Überlingen-Aufkirch aus dem Jahr 1995 mit Interviews von Überlinger Zeitzeugen von Jürgen Weber (Konstanz)

(ca. 45 min)                  

(zur weiten Information, vgl. auch: www.stollen-ueberlingen.de)

Vorstellung:

Beginn: 19.00 Uhr

Wann:   Sonntag, 04. September 2016

  Wo:       Kulturbahnhof Nussdorf/ Rampe

             (Nussdorfer Str. 100)

  Eintritt Frei – Spende erwünscht
www.kulturkiste-ueberlingen.eu

 

Donnerstag, 13. Oktober 2016:

Thomas Lutz / Gitarre // Chris Kodalik / Vocals

 

„d   u   e   t   s“

 

Thomas Lutz (guitar)

 

 

 

 

 

 

&

 

 

 

 

Chris Kodalik

(vocals)

Nachdem die stimmstarke Chris Kodalik und der Jazzgitarrist Thomas Lutz jahrelang in Quartett-Formationen unterwegs waren, haben sie nun, inspiriert vom Duo Ella Fitzgerald / Joe Pass, ein eigenes Duo-Programm mit Jazzklassikern zusammengestellt.

Konzentriert auf den Dialog von Stimme und Gitarre, gepaart mit sanftem Swing und ausgefeilten Improvisationen, präsentieren die beiden Musiker einen intensiven Abend mit Titeln aus 40 Jahren Jazzgeschichte.

Wann:   Donnerstag, 13. Oktober 2016

  Wo:       Kulturbahnhof Nussdorf/ Rampe

             (Nussdorfer Str. 100)

  Eintritt Frei – Spende erwünscht
www.kulturkiste-ueberlingen.eu

 

Donnerstag, 10. November 2016:

Rhythmen und Gesang aus Brasilien

„Canta Brasil“

Johannes Deffner /Gitarre // Elke Wörndle /Vocals  

Canta Brasil - unter diesem Namen firmieren seit 2006 die Sängerin Elke Wörndle und der Gitarrist Johannes Deffner.

  Sie  widmen sich vor allem dem Liedgut Brasiliens, von den brasilianischen Klassikern bis zur aktuellen "Música Popular Brasileira", mit Bossa Nova, Samba und Jazz - virtuos, ideenreich, humorvoll und mit viel Raum zur spontanen Improvisation – eine Mischung aus Lebensfreude, einer tief verwurzelten Sehnsucht und Lebensweisheit. 

 

Wann:   Donnerstag, 10. November 2016, 20.00 Uhr

  Wo:       Kulturbahnhof Nussdorf – die Rampe

Nussdorfer Str. 100                      

Eintritt frei – Spende erwünscht.
www.kulturkiste-ueberlingen.eu

 

Samstag, 12. November 2016:

- anlässlich der 
„Langen Nacht der Bücher 2016“ -

 

 

Bernd Wiese

   

Die „KulturKiste Überlingen e. V.“ bringt sich bei der „Langen Nacht der Bücher 2016“ mit folgendem Beitrag ein:

 

"Als die Arktis nach Deutschland kam …" – eine Reise an die weihnachtliche Nordsee, ins ‚Weiße Chaos’ des Jahres 1978, eine Reise, die für viele ein Albtraum wurde, vorgetragen und mit eigenen Dias unterstützt vom Überlinger Antiquar Bernd Wiese.

 

 Nachdem Bernd Wiese in den vergangenen vier Jahren von seinen Reisen im Käfer bis Afghanistan bzw. wieder zurück, und von der Reise durch die Länder Nordafrikas und vom Aufstieg auf den Ortler gelesen hat, folgt in diesem Jahr eine nicht minder ungewöhnliche Reise an die weihnachtliche Nordsee des Jahres 1978 ...

 

Wann:   Samstag, 12. November 2016 – NN Uhr - ca. NN Uhr

Wo:       Rathaus Überlingen, Ratssaal, Münsterstraße 15

 

Eintritt Frei- Spende erwünscht!

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

P h i l a d e l p h i a

-

„ C   h   a   n   g   e  

 

 

Philadelphia vereint Soul, Jazz, Hiphop und afrikanische Rhythmen. Mit graziöser Sinnlichkeit und swingender Leichtigkeit präsentiert die gebürtige Südafrikanerin Lieder, die unter die Haut gehen.

An diesem Abend stellt Philadelphia ihr zweites Album „Change“ vor.

Wann:   Donnerstag, 08. Dezember 2016, 20.00 Uhr

 

Wo:       Kulturbahnhof Nussdorf – die Rampe

Nussdorfer Str. 100

                       

Eintritt frei – Spende erwünscht.

 

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

 

 

V.i.s.d.P Kulturkiste Überlingen e.V. - Marco Knüppel, Heinrich-Emerich-Str. 37, 88662 Überlingen, Tel: 07551 9589421 @: kontakt@kulturkiste-ueberlingen.eu